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Okt 042019

Pikanter Kürbiskuchen

Pikanter Kürbiskuchen

Auch wenn es den einen oder anderen mit Wehmut erfüllt, dass der Sommer vorbei ist: Das Schöne ist trotzdem, dass er dem Herbst Platz macht – mit all seiner Farbenpracht, seiner Fülle und seinem Reichtum, den er uns schenkt. Jetzt ernten wir, was wir gesät haben.

Ich habe heute den ersten Hokkaido-Kürbis in diesem Jahr zu einem wunderbaren pikanten Kürbiskuchen verarbeitet.

Der Hokkaido ist eine der bekanntesten Kürbissorten. Das Tolle ist, dass man ihn nicht schälen muss, da seine Schale beim Kochen weich wird und mitgegessen werden kann.

Der Kürbis ist generell eine gute Quelle für Kalium und Carotinoide. Er hat einen mäßigen Eisengehalt, durch seinen Gehalt an Vitamin C kann das Eisen jedoch sehr gut resorbiert werden.

Der Hokkaido ist leicht verdaulich, so dass ihn auch magen- und darmempfindliche Menschen genießen können.

Ich liebe diesen Kürbis und mache mit Vorliebe Suppe aus ihm, aber dieser Kürbiskuchen schmeckt fantastisch und ist mal was anderes.

Hefeflocken bringen eine Menge an B-Vitaminen mit und der Seidentofu viel pflanzliches Eiweiß. Zudem sorgt er für die cremige Konsistenz.

Zutaten für eine runde Backform mit 20 cm Durchmesser

Teig:

200 g Mehl
ca. 100 bis 120 ml Wasser
4 EL Olivenöl
etwas Salz

Füllung:

400 g Hokkaido
200 g Seidentofu
1 kleine Stange Lauch
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
ca. 100 g abgetropfte Kichererbsen
ca. 100 g Räuchertofu
etwas Öl
2 EL Kürbiskerne
2 EL Speisestärke
2 EL Hefeflocken
etwas Dijon-Senf
Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer
etwas Ruccola

Zubereitung des Teigs

Mehl, Wasser, Öl und Salz in einer Schüssel zu einem Teig verkneten.
Mit einem Nudelholz ausrollen, wenn nötig die Arbeitsplatte und den Teig mit etwas Mehl bestäuben.
Dann den Teig in eine runde Backform mit 20 cm Durchmesser geben.

Zubereitung der Füllung

Kürbis und Lauch putzen und waschen. Den Kürbis halbieren und fünf Spalten abschneiden.

Den verbleibenden Kürbis und die Zwiebel in Würfelchen, den Lauch in feine Ringe und den Knoblauch in feine Scheiben schneiden. Die Kichererbsen abgießen.

In einem Topf Gemüsebrühe zum Kochen bringen und darin die Kürbisspalten für ca. fünf Minuten garen, dann herausnehmen. Dann die Kürbiswürfelchen in der Brühe garen, das dauert ebenfalls ca. fünf Minuten. Den Räuchertofu in feine Würfelchen schneiden.

In einer Pfanne das Öl erhitzen, zuerst die Tofuwürfelchen scharf anbraten, dann herausnehmen. Nochmal etwas Öl erhitzen und darin Zwiebeln, Lauch und Knoblauch andünsten, bis die Zwiebeln glasig werden. Die Kichererbsen und die Kürbiswürfel dazugeben und weiter dünsten, dann die Kürbiskerne beifügen und nochmal kurz anbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zur Seite stellen.

Jetzt kann der Ofen auf 180 °C vorgeheizt werden.

Für die Füllung den Seidentofu mit den Hefeflocken, dem Senf und der Speisestärke gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Danach in einem Topf bei mittlerer Hitze und ständigem Rühren etwas eindicken lassen.

Die Tofucreme nun auf den Teig geben, anschließend die Gemüsemischung darauf geben und verteilen. Nun die fünf Kürbisspalten auf der Creme verteilen und alles ca. 35 Minuten lang im Backofen backen.

Wenn der Kuchen fertig ist, den Ruccola darauf verteilen und gleich servieren.

Guten Appetit!