16 Apr. 2020

Bärlauch-Pesto

Es ist April und genau die richtige Zeit, Bärlauch zu sammeln – oder zu kaufen. Sammelt man Bärlauch selbst, muss man sich sicher sein, da die Pflanzen, mit denen er verwechselt werden kann, sehr giftig sind.

Ich liebe Bärlauch. Er gehört in diese Zeit wie Spargel, Rhabarber und Erdbeeren. Er schmeckt sehr aromatisch und hat einen Knoblauchgeschmack – wen wundert’s? Schließlich ist er ein Verwandter von Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch.

Wir verwenden die Blätter, manchmal auch mit Stängeln, dieser Gewürz- und Heilpflanze.

Ich habe mich für ein Pesto entschieden. Warum? Weil auch Pesto sehr vielseitig ist.

Der Klassiker ist, es unter heiße Nudeln zu heben. Jedoch ist es auch sehr lecker als Brotaufstrich oder als Zugabe in einen Salatsauce. Man kann auch Pestoschnecken daraus zaubern, zum Beispiel mit Blätter- oder Pizzateig. Dann kann man das Ganze auch noch aufpimpen mit Kirschtomaten, getrockneten Tomaten, Kräutern, Gemüse, Kapern usw. Der Phantasie und dem Geschmack sind wirklich keine Grenzen gesetzt.

Bärlauch-Pesto

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Suchbegriff Bärlauch, Pasta, Pesto, Rucola, Sauce, vegan, Walnüsse

Zutaten

  • 1 Bund Bärlauch
  • 1 Bund Rucola muss nicht sein, kann aber
  • 25 g Hefeflocken
  • 100 g Walnüsse
  • 80 – 100 ml Rapsöl oder Olivenöl nach Geschmack
  • Salz Pfeffer
  • optional etwas Zitronensaft

Anleitungen

  • Rucola und Bärlauch grob zerkleinern.
  • Die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten.
  • Alle Zutaten zusammen mit einem Stabmixer gut vermixen und pürieren. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Es ist so einfach!

Notizen

Das Ganze hält im Kühlschrank etwa eine Woche.
Karina Neidlein – Zertifizierte Ernährungsberaterin und psychologische Beraterin

Rezept von Karina Neidlein

Zertifizierte Ernährungsberaterin und psychologische Beraterin

In meiner Praxis begleite ich Menschen dabei, sich so zu ernähren, dass sie gut versorgt sind und die Ernährung in ihr Leben passt. Dabei achte ich auf eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung und bringe psychologisches Hintergrundwissen mit, denn beim Essen spielen auch Gewohnheiten, Gefühle und Alltag eine Rolle. Die Rezepte hier sind pflanzlich, laden zum Ausprobieren ein und können ganz nach den eigenen Vorlieben ergänzt werden.

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Karina Neidlein – Zertifizierte Ernährungsberaterin und psychologische Beraterin
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